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Heft Juli-August 2015

Verkehrsfinanzierung

Bauten zu „Krieg und Frieden“ besichtigen

Städte und Gemeinden gestalten den Tag des offenen Denkmals am 11. September 2005 mit Führungen und Ausstellungen

StGB NRW-Pressemitteilung 37/2005
Düsseldorf, 05.09.2005

Am 11. September 2005 findet der Tag des offenen Denkmals statt, in diesem Jahr unter dem Motto „Krieg und Frieden“. Zum Tag des offenen Denkmals werden einmal im Jahr Denkmäler in privatem und öffentlichem Besitz geöffnet, die sonst nicht allgemein zugänglich sind. Der Bevölkerung werden Aufgaben, Probleme und Leistungen des Denkmalschutzes vorgestellt. „Damit beweisen die Städte und Gemeinden, dass ihnen die Bewahrung historischer Zeugnisse am Herzen liegt“, erklärte Dr. Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, heute in Düsseldorf.

Das diesjährige Schwerpunktthema erlaubt die Besichtigung von Befestigungs- und Verteidigungsanlagen wie Zitadellen, Forts, Burgen, Stadtmauern, aber auch Bunker. Ihre Geschichte, Konstruktion und Verwendung wird in spannenden und informativen Führungen erklärt. Gezeigt werden auch Mahnmale für die Opfer von Kriegen, Stätten bedeutender Friedensschlüsse sowie Kirchen als Orte des „inneren Friedens“ sowie der denkmalpflegerische Umgang mit Kriegszerstörungen.

Der Tag des offenen Denkmals soll für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege wecken. „Erfolgreicher Denkmalschutz beginnt auf der untersten Ebene“, beschrieb Schneider die zentrale Rolle der Kommunen beim Erhalt historischer Baudenkmäler. Ein Baudenkmal in seinem historischen Originalzustand zu erhalten, sei teuer und schränke die Nutzungsmöglichkeiten der Eigentümer ein. Daher müsse stets ein individueller Kompromiss zwischen gestalterischen Wünschen der Denkmalpflege und funktionellen Anforderungen der Nutzer ausgehandelt werden. Hier seien die Kommunen als Moderator örtlicher Interessenkonflikte gefragt, so Schneider.

Seit 1993 wird der Tag des Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Im vergangenen Jahr besuchten bundesweit rund vier Millionen Bürger und Bürgerinnen in 2.500 Städten und Gemeinden mehr als 6.000 Kulturdenkmäler unterschiedlichster Art. Dies belege das zunehmende Interesse der Bürgerinnen und Bürger am Denkmalschutz in ihrer Kommune, die zugleich Denkmalbehörde ist, machte Schneider deutlich. Der Städte- und Gemeindebund NRW habe daher die Durchführung eines Tags des offenen Denkmals von Anbeginn unterstützt.

Sämtliche Veranstaltungen am 11.09.2005 sind im Internet unter www.denkmalschutz.de oder unter
www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm aufgeführt.

V.i.S.d.P.: HGF Dr. Bernd Jürgen Schneider, Pressesprecher Martin Lehrer M.A., Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Kaiserswerther Straße 199-201, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/ 4587-230, Fax: -292, -211, E-Mail: presse@spam.kommunen-in-nrw.de, Internet: www.kommunen-in-nrw.de

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