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Mitteilungen - Jugend, Soziales und Gesundheit

StGB NRW-Mitteilung 798/1999 vom 20.11.1999

Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft

Mehr Jobs im Dienstleistungsbereich, schrumpfende Beschäftigung in der Landwirtschaft und in der Industrie – so lautet auf eine kurze Formel gebracht das Ergebnis einer Studie zur Arbeitslandschaft 2010. Den Blick in die Zukunft wagten die Forscher des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der Anteil der Beschäftigten, die in der Warenproduktion arbeiten, wird im Zeitraum von anderthalb Jahrzehnten (1995 bis 2010) von fast 31 auf 24 Prozent zurückgehen. Die primären Dienstleistungen (Handels- und Bürotätigkeiten sowie allgemeine Dienste wie beispielsweise Reinigungs- oder Transportdienste) werden von 43 auf 44,4 Prozent nur leicht ansteigen. Gewinner werden die sekundären Dienstleistungen sein. Hier erwarten die Arbeitsmarktexperten einen Anstieg von 26 auf fast 32 Prozent an der Gesamtbeschäftigung. Forschung und Entwicklung, Organisation und Management sowie der Bereich "Beraten, Betreuen, Lehren, Publizieren" werden kräftig wachsen. Besonders im letztgenannten Bereich sollen knapp eine Million zusätzliche Arbeitsplätze, darunter viele Teilzeitarbeitsplätze, entstehen.

Az.: III 841

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