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Issue September 2014

Energy Management

Mehrere Schulformen passen unter ein Dach

Schulorganisationsrecht muß flexibler gestaltet werden Appell des NWStGB an die Landesregierung

StGB NRW-press release 30/1997
Düsseldorf, 16.10.1997

Die starren Grenzen des Schulorganisationsrechtes in Nordrhein-Westfalen müssen dringend aufgebrochen werden, fordert der NWStGB-Schulexperte Norbert Portz. Nur so lasse sich in kleineren Gemeinden ein vollständiges Bildungsangebot im weiterführenden Bereich (Sekundarstufe I und II) aufrechterhalten. Angesichts sinkender Hauptschülerzahlen sei manche Hauptschule von der "Austrocknung" und damit von der Schließung bedroht. Schüler und Schülerinnen müßten dann weite Wege in Nachbargemeinden auf sich nehmen.

Diese negative Entwicklung lasse sich nur aufhalten, wenn den Schulträgern gestattet wird, mehrere Schulformen - etwa Hauptschule und Realschule - unter einem Dach zu vereinen. Beide blieben eigenständig, was den Unterricht, die Wochenstundenzahl und die Prüfungen angeht. Gemeinsam wären lediglich die Schulleitung, das Kollegium sowie die Mitwirkungsgremien an der Schule.

Nach einer Umfrage des Nordrhein-Westfälischen Städte- und Gemeindebundes gibt es gerade in kleineren Gemeinden einen deutlichen Bedarf für die organisatorische Verbindung unterschiedlicher Schulformen. Derzeit müssen drei Viertel der Schüler von der 5. Klasse an nach auswärts pendeln. "Wohnortnahe Schulen steigern die Attraktivität der kleineren Städte und Gemeinden", hält Portz dem entgegen.

Der NWStGB fordert die Landesregierung auf, ihre ablehnende Haltung aufzugeben und Anträge von Gemeinden, mehrere Schulformen räumlich und organisatorisch zusammenzufassen, zu genehmigen. Das gegliederte Schulsystem in Nordrhein-Westfalen würde dadurch nicht Schaden nehmen. Wohl aber ließe sich durch bessere Ausnutzung von Schulgebäuden und Vermeidung von Pendlerströmen viel Geld sparen.

Rückfragen: Claus Hamacher, Tel. 0211 - 4587 - 236

V.i.S.d.P.: GM Dr. Bernd Jürgen Schneider, Press spokesperson Martin Lehrer M.A., Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Kaiserswerther Straße 199-201, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/ 4587-230, Fax: -292, -211, E-Mail: presse@spam.kommunen-in-nrw.de, Internet: www.kommunen-in-nrw.de

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